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Der Frässpezialist Spezialist Freyssinet Aero Equipment

Der FRÄSSPEZIALIST FREYSSINET AERO EQUIPMENT fertigt und liefert Präzisionsmechanik für die Luftfahrt- und Raumfahrtindustrie. Freyssinet stellt sämtliche Komponenten mithilfe von Vier- und Fünfachs-Maschinen in Eigenfertigung her. Darüber hinaus kauft Freyssinet allgemeine Komponenten für die Materialzufuhr und setzt diese zusammen oder modifiziert sie. Die Montage von Systemen und Subsystemen erfolgt im Rahmen der Oberflächenbehandlung.

Die gesamte gefertigte Ausrüstung ist für Motoren, die Flugsteuerung und/oder die Struktur des Flugzeugs ausgelegt. Dieses Unternehmen, das vor zehn Jahren von Philippe Parsoire erworben wurde, ist inzwischen von 10 auf 70 Mitarbeiter angewachsen.

Als Zulieferer produziert und liefert FREYSSINET Basisausrüstung, Kits und Komplettsysteme sowie modulare Komponenten.

Das über das nötige Know-how und weitreichende Erfahrungen in einem anspruchsvollen Sektor verfügende Unternehmen investierte unter der Leitung von Philippe Parsoire (Geschäftsführer und Entwicklungsleiter) kürzlich in eine robotergestützte Anlage: das FMS (flexibles Fertigungssystem).

In einem mit Vierachs-Maschinen ausgerüsteten Maschinenpark hat der Anspruch zur verstärkten Nutzung der Mitsui Seiki für die Fünfachs-Schwermetallbearbeitung durch den Einsatz eines FMP beträchtliche Gewinne hervorgebracht. Die Investition ebnete den Weg für die Umsetzung zweier vorrangiger Ziele in Bezug den Geschäftsführer und sein Team: zum einen die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, damit das Unternehmen sich auf dem Markt für Fünfachs-Maschinen für die Metallbearbeitung positionieren kann, und zum anderen die Steigerung der Reaktionsfähigkeit hinsichtlich der Entwicklungsanforderungen, um in den Wettbewerb treten zu können, z. B. durch die Verbesserung der Qualität und Zeiteinsparungen bei gleichzeitiger Kontrolle der Produktionskosten.

Die Entscheidung hinsichtlich der Bearbeitungsmaschinen fiel laut Benoît Lahiton im Dezember 2011, und wir erhielten die Maschine im Juli 2012. Wir lernten, mit der Maschine zu arbeiten, die bereits für Fastems vorgesehen war. Unser Ziel war es, vor der Integration des FMS die Maschine von Grund auf kennenzulernen. Das FMS wurde im Januar 2013 geliefert und einen Monat später installiert und in Betrieb genommen.

Das FMS sollte laut Philippe Parsoire nicht nur die Spindelrotation optimieren (die Anzahl von Produktionsstunden), sondern auch die Rüstzeiten verkürzen und den Einrichtungsaufwand im Zusammenhang mit dem Serieneinsatz reduzieren. Freyssinet-Serien sind klein, insofern als sie 40 Teile nicht übersteigen.

Benoît Lahiton fügt außerdem hinzu, dass das System weitere wesentliche Vorteile bietet:

  • Dieses von einem einzigen Bediener gesteuerte FMS ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche in Betrieb. Eine Person bietet Unterstützung bei der der Montage und Demontage der Ausrüstung. Mit den 12 Paletten, die wir im FMS installiert haben, können vier umgehend auf den Bedarf und Änderungen auf dem Markt reagieren. Herr Parsoire fügt hinzu, dass die Liefertermine von Freyssinet zu 95 % eingehalten werden und dass das FMS künftig dazu beitragen wird, diesen Wert zu verbessern.
  • Die Integration der digitalen Werkstatt mithilfe des in das FMS integrierten Steuerungssystems ermöglicht:
  • verbesserte Terminverwaltung
  • Verwaltung von Rohteilen
  • Verwaltung von Schneidwerkzeugen
  • und eine Verbindung zwischen Freyssinet Aero und dem ERP-System.
  • Die direkte Werkzeugverwaltung über das FPM-Steuerungssystem ermöglicht im Hinblick auf die potenzielle künftige Fertigung Simulationen zu den Lieferzeiten und liefert Bedienern präzise Informationen zur zukünftigen Fertigung. Dies ebnet den Weg für eine effektive Verwaltung aller Werkzeuge für die Nacht oder das Wochenende, wenn weniger Personal verfügbar ist. „Durch den Werkzeugwechsel während der Nebenzeit können wir die wertvollen Fertigungsstunden voll ausschöpfen“, merkt Lahiton an.

Die Anbindung des Steuerungssystems an unser ERP-System erleichtert die Planung von Fertigungsaufträgen und bietet uns eine Gesamtübersicht über die Fertigung. So erkennen wir frühzeitig jegliche unerwartete Ereignisse in der Produktion (z. B. verspätete Ankunft von Rohteilen) und können rasch darauf reagieren.

Diese Investition hat sich unter anderem auch deshalb zu einem Erfolg entwickelt, da Freyssinet Aéro das Siegel „Productivez“ von Symop (Syndicats des constructeurs de technologies de production – Bund der Produktionstechnologieentwickler) im französischen Parlament im Beisein des Präsidenten der Nationalversammlung, Claude Bartolone, verliehen wurde. Das Siegel wurde als Zeichen der Anerkennung für die Investition vergeben, die nicht nur die Anzahl der Produktionsstandorte erhöht hat, sondern die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens Freyssinet Aéro verbessert hat, das weiterhin von Frankreich aus operiert.

Übrigens – Freyssinet Aéro beließ es nicht dabei: Im Herbst 2013 wurde ein zweites FPM, diesmal eine Vierachs-Maschine von Makino, in der Produktionshalle installiert, um den Siegeszug fortzuführen.